Hoopers

Auf Distanz führen und in Verbindung bleiben.
Dein Hund läuft durch Bögen und Tunnel, umrundet Tonnen und folgt Deinen Signalen. Du führst ihn aus einem festgelegten Bereich durch den Parcours. Beim Hoopers kommt es darauf an, wie gut Dein Hund Dich auch auf Entfernung versteht.
Du gibst die Richtung vor.
Die Besonderheit beim Hoopers ist die Distanzarbeit. Du läufst nicht neben Deinem Hund her, sondern zeigst ihm mit Körpersprache, Sicht- und Hörzeichen den Weg. Dabei gilt es, die Geräte in der vorgegebenen Reihenfolge zu bewältigen.
Im Parcours begegnen Deinem Hund unterschiedliche Aufgaben.
- Hoops sind Bögen, durch die er hindurchläuft.
- Tunnel werden durchlaufen und in die Laufwege eingebunden.
- Tonnen werden umrundet und ermöglichen Richtungswechsel.
- Gates sind zaunähnliche Elemente, um die Dein Hund herumgeführt wird.
Sprünge gehören nicht zum Hoopers. Die Herausforderung liegt darin, Deinen Hund im richtigen Moment anzusprechen und ihm auch auf größere Entfernung Orientierung zu geben.
Farblich hervorgehobener Bereich
Gemeinsam aktiv, auch wenn Du nicht mitlaufen möchtest.
Hoopers kann für Dich interessant sein, wenn Du Freude an Bewegung mit Deinem Hund hast, selbst aber keine schnellen Laufwege zurücklegen möchtest oder kannst. Deine Aufmerksamkeit und Dein Timing sind dabei genauso gefragt wie die Bewegungsfreude Deines Hundes.
- Du möchtest lernen, Deinen Hund mit klaren Signalen auf Distanz zu führen.
- Dein Hund lässt sich für gemeinsame Aufgaben und Belohnungen begeistern.
- Du hast Geduld, einzelne Übungen aufzubauen und kleine Fortschritte zu festigen.
- Dein Hund bewegt sich gerne und ist den Anforderungen des Trainings gewachsen.
Dass keine Sprünge vorkommen, macht Hoopers nicht automatisch für jeden Hund geeignet. Auch Laufen und Richtungswechsel beanspruchen den Körper. Trainingsumfang und Parcours sollten deshalb zu Alter, Fitness und möglichen Einschränkungen Deines Hundes passen.
Distanz entsteht Schritt für Schritt.
Am Anfang arbeitest Du mit kurzen Wegen und einzelnen Geräten. Dein Hund lernt beispielsweise, einen Hoop zu durchlaufen oder eine Tonne zu umrunden. Mit passenden Belohnungen bestätigst Du ihn für die gelöste Aufgabe.
Erst wenn die Grundlagen sitzen, wachsen die Abstände und mehrere Geräte werden miteinander verbunden. Dabei lernst auch Du, Deine Signale bewusst einzusetzen und rechtzeitig zu geben. So entwickelt Dein Hund die Sicherheit, weiter entfernt von Dir zu arbeiten und trotzdem auf Deine Führung zu achten.
Entdecke Hoopers in einem Verein.
Du möchtest diese Form der Zusammenarbeit mit Deinem Hund kennenlernen? Über unsere Kreisgruppen findest Du die angeschlossenen Mitgliedsvereine. Frage dort nach einem Hoopers-Angebot und den Möglichkeiten für einen ersten Besuch.
